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    <title>Urbansbruderschaft Tübingen e.V.</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>Anton Brenner</dc:publisher>
    <dc:creator>Anton Brenner</dc:creator>
    <dc:date>2012-03-05T09:59:03Z</dc:date>
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    <title>Urbansbruderschaft Tübingen e.V.</title>
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  <item rdf:about="http://urbansbruderschaft.twoday.net/stories/wein-und-krieg-und-tuebinger-rauschzustaende-dr-rudi-stengelin-und-jue/">
    <title>&quot;Wein und Krieg&quot; und &quot;Tübinger Rauschzustände&quot; - Dr. Rudi Stengelin...</title>
    <link>http://urbansbruderschaft.twoday.net/stories/wein-und-krieg-und-tuebinger-rauschzustaende-dr-rudi-stengelin-und-jue/</link>
    <description>An alle Urbansschwestern und - Brüder, Weinzähne, - Kenner und - Liebhaber in und um Tübingen !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit zwei Kultveranstaltungen starten wir ins Neue Jahr. Jeweils um 16 Uhr im &quot;Altstadtbesen&quot; in der Haaggasse 22. Die Vorträge dauern jeweils ca. 30 Minuten. Wir beginnen eine Stunde vor Besen-Eröffung, damit wir auch Zeit und Platz, alle Fragen dieser Welt beim Wein zu bereden. Die regionale und überregionale Presse ist herzlich eingeladen, mitzutrinken, mitzuhören und darüber zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samstag 10. März 2012, 16°° Uhr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wein und Krieg&lt;br /&gt;
Vortrag von Dr. Rudi Stengelin, Mitautor von&lt;br /&gt;
&quot;Petrochemische und nomenklatorische Revision der Vulkanite des süd-ägäischen Raumes (Griechenland)&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Von der Antike bis zur Gegenwart fand kein Krieg statt, bei dem die Soldaten auf Alkohol, vor allem Wein, verzichtet bzw. ohne ihn gekämpft hätten. Eine besondere, heute komischerweise fast vergessene Geschichte, hat sich im 2. Weltkrieg zugetragen. Hitler, der angeblich keinen Wein getrunken hat, wusste jedoch genau, wie prestigemäßig und profitabel Wein sein konnte.  Und so beschloss er, mit Görings Hilfe, sich die besten Weine und Champagner Frankreichs einzuverleiben, um das französische Reich zu schädigen und zu demütigen. Gegen Devisen sollten sie dann vom Deutschen Reich in alle Welt verkauft werden, um den Krieg mitzufinanzieren. Ein Plan, der bekanntlich so nicht aufgehen sollte.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samstag 17. März 2012, 16°° Uhr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wein, Waiblinger und Hölderlin-Sang&lt;br /&gt;
Lesung mit Jürgen Jonas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Motto:&lt;br /&gt;
Die Seele schwingt sich in die Höh&apos;,&lt;br /&gt;
der Leib bleibt auf dem Kanapee.&lt;br /&gt;
Den Absturz mildert Prof.mult. Küng, &lt;br /&gt;
darauf einen Dujardüng.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J.W. Jonas (Stammtisch Unser Huhn), erzkatholischer Altneukommunist seines Zeichens, spürt in seinem Vortrag den Tiefen und Höhen der Tübinger Rauschzustände nach, die sich über Jahrhunderte hinweg aus verschiedenen Quellen speisten. Wein, Bier, Buch, Schnaps, Most  alles drin alles dran.  Von Adriani bis Bloch, von Ratzinger bis Fatzinger, von Schöning bis Breschtling alle kommen dran. Jonas macht Hegel, den b&apos;suffnen Uhu (Karl Valentin), endlich für alle verständlich, lässt F.Th. Vischer von der Leine, führt in Haschmis Kneipenführer ein, leuchtet auch in die geheimen Lokus-Ecken der universitätsstädtischen Geistesgeschichte. Eine Soich-Seeing Tour, die auch vor dem Hölderlin-Turm nicht Halt macht. &lt;br /&gt;
Unser Huhn sammelt für blauen Bundfaltenrock samt Bluse zu Gunsten des Oberbürgermeisters B. Palmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
www.urbansbruderschaft.de&lt;br /&gt;
www.tuebinger-wein.de</description>
    <dc:creator>Anton Brenner</dc:creator>
    <dc:subject>Wein-Kulturgeschichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Anton Brenner</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-05T09:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urbansbruderschaft.twoday.net/stories/wein-froemmigkeit-gottlose-und-goettliche-wein-motive/">
    <title>Wein-Frömmigkeit - gottlose und göttliche Wein-Motive</title>
    <link>http://urbansbruderschaft.twoday.net/stories/wein-froemmigkeit-gottlose-und-goettliche-wein-motive/</link>
    <description>In der kommenden Besen-Saison des Altstadt-Besens in der Tübinger Haaggasse (12. Oktober bis 17. Dezember 2011, jeweils Mi-Sa ab 17 Uhr) lädt die Tübinger Urbansbruderschaft e.V. wieder zu mehr oder weniger wissenschaftlichen Vorträgen zum lokalen Wein und zur Kulturgeschichte des Weins ein. Die Vorträge beginnen immer Samstags um 16 Uhr, eine Stunde vor der Besen-Öffnungszeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vortrag behandelt die mehr oder weniger frommen Motive in der Weinkultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;261&quot; alt=&quot;Kroever-Nacktarsch&quot; width=&quot;367&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/urbansbruderschaft/images/Kroever-Nacktarsch.gif&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Heiliger-Nackarsch&quot; width=&quot;286&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/urbansbruderschaft/images/Heiliger-Nackarsch.gif&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
Die Jungfrau züchtigt das Jesuskind vor drei Zeugen (von Max Ernst, 1926)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War das Gemälde von Max Ernst die Vorlage für das Weinetikett? Oder malte Max Ernst das Bild nach drei Flaschen Kröver Nacktarsch?</description>
    <dc:creator>Anton Brenner</dc:creator>
    <dc:subject>Wein-Kulturgeschichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Anton Brenner</dc:rights>
    <dc:date>2011-08-04T17:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urbansbruderschaft.twoday.net/stories/mitglied-in-der-tuebinger-urbansbruderschaft-werden/">
    <title>Mitglied in der Tübinger Urbansbruderschaft werden</title>
    <link>http://urbansbruderschaft.twoday.net/stories/mitglied-in-der-tuebinger-urbansbruderschaft-werden/</link>
    <description>Wer Interesse am Weinbau in und um Tübingen hat, die Geselligkeit mit lokalen Weinen und Weingenießern schätzt und sich für die Kulturgeschichte des Weinbaus interessiert, kann gerne Mitglied in der Urbansbruderschaft Tübingen e.V. werden. Laut Satzung entscheiden die 12 Gründungsmitglieder der Urbansbruderschaft über die Mitgliedschaft. Der Jahresbeitrag beträgt 10 &#8364; und wird abgebucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a title=&quot;&quot; href=&quot;http://urbansbruderschaft.twoday.net/files/Beitrittserklaerung-Urbansbruderschaft/&quot;&gt;Beitrittserklaerung-Urbansbruderschaft&lt;/a&gt; (pdf, 128 KB)</description>
    <dc:creator>Anton Brenner</dc:creator>
    <dc:subject>Bruderschaft intern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Anton Brenner</dc:rights>
    <dc:date>2011-08-04T16:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urbansbruderschaft.twoday.net/stories/juerg-gaebele-im-tuebinger-altsatdtbesen/">
    <title>Jürg Gaebele im Tübinger Altsatdtbesen</title>
    <link>http://urbansbruderschaft.twoday.net/stories/juerg-gaebele-im-tuebinger-altsatdtbesen/</link>
    <description>Samstag, 30. Januar 2010, 16°° Uhr im Tübinger Altstadt-Besen in der Haaggasse 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Jürg Gaebele, Domapotheker aus Rottenburg a.D. und Tübinger Urbansbruder,&lt;br /&gt;
präsentiert seine gesammelten Wein- und Trinksprüche&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freunde des Weins und der Weinkultur sind herzlich eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veranstalter:&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Urbansbruderschaft Tübingen e.V.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Confrerie bachique  Wine brotherhood  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;321&quot; alt=&quot;Tuebingen-macht-blau&quot; width=&quot;272&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/urbansbruderschaft/images/Tuebingen-macht-blau.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Veranstaltung im Rahmen der Kampagne des Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer:&lt;br /&gt;
&quot;Tübingen macht blau&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tübinger Altstadtbesen&lt;br /&gt;
David Brenner&lt;br /&gt;
Haaggasse 22&lt;br /&gt;
72070 Tübingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Jürg Gaebele, geboren im protestantischen Mössingen, wohnt seit Jahrzehnten in Rottenburg und ist dort durch viele historische Stadtführungen bekannt. Einmal wurde er schon fast Rottenburger Urbansbruder, bis diese Bruderschaft aus 24 lebenslangen, katholischen und männlichen Mitgliedern noch rechtzeitig merkte, dass Jürg Gaebele württembergisch, das heißt nicht katholisch ist. Die Tübinger Urbansbruderschaft kennt diese strengen Ausgrenzungsregeln nicht. Sie versammelt Freunde und Aktive der lokalen Weinkultur jeder Glaubensrichtung, sogar Agnostiker und Frauen dürfen der Urbansbruderschaft Tübingen e.V. angehören. Damit schließt sie an die Gebräuche der Hirschauer Urbansbruderschaft an, die schon vor über 350 Jahren Frauen zuließ.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Manz schreibt in seinem Buch Rottenburger Wein und Urbansbruderschaft (Sülchgauer Altertumsverein, Rottenburg 2001) über die Urbansbruderschaft in Hischau:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um des Seelenheils der Hirschauer willen feierten von 1650 an Priester des 1649 gegründeten Jesuitenkollegs in Hirschau Gottesdienst und betreuten als Seelsorger vorüberhegend die Gemeinde. Da hätten dann - so unsere Handschrift  einige Hirschauer gewünscht, die ainstens gehabte St. Urbansbruderschaft wieder zu errichten. Daraufhin versuchten die Jesuiten durch glaubwürdigen bericht in Erfahrung zu bringen, was Inhalt selbiger Bruderschaft gewesen sei. Was sie zu hören bekamen, war nicht gerade erbaulich. Es kam nämlich heraus, dass mehr Miss als guette Bräuch in schwung gewesen. So sei der Hauptpunkt dieser Bruderschaft gewesen, dass sie jährlich von ihren Mitgliedern Wein bekam, den sie nachmahlen an St. Urbans Tag im Wirtshaus verzehrten so lang er wehrete, ob man schon etliche Tag daran zu zehren hätte. Anders gesagt: Die Mitglieder der Hirschauer Urbansbruderschaft tranken im Wirtshaus, bis der Wein aufgebraucht war  und wenn es mehrere Tage dauerte! Ja, zu diesem Zehren gingen die Brüder und Schwestern in Prozession direkt von der Kirche ins Wirtshaus, wobei sie die Bildtnuß S. Urbani mit sich trugen. Der schlechte Ruf dieser Bruderschaft habe sogar dazu geführt, dass in der Nachbarschaft auf öfentlichen Cantzlen gegen sie gepredigt worden sei und dass viele das Ende dieser Bruderschaft gewünscht hätten! Auf Bemühen der Jesuiten wurde nun zunächst festgelegt, dass die Hirschauer keinen Wein mehr zu ihrer Zecherei ins Wirtshaus mittragen sollten. Zum andern sollen die weiber alda nit darbey sein, drittens solle jeder darauf achten, dass er nicht zuviel trinke und unbehutsames reden vermeide. Diese Vereinbarung unterschrieb und besiegelte der Urbans Schulthaiß  so hieß damals in Hirschau der Vorsteher der Vorsteher der Bruderschaft  im Namen aller Bruderschaftsmitglieder Mitte Oktober 1653. Nachdem aber bald darauf der Jesuitenpater, der auf die Einhaltung der Satzung geachtet hatte, von seinem Orden abberufen wurde, fing die Bruderschaft an, die alten (Miß-)Bräuche  die alte form in allem  wieder aufleben zu lassen. Das Zutrinken im Wirtshaus fand wieder statt, St. Urban wurde wieder ins Wirtshaus getragen und auch die Weiber alle so der Bruderschaft einverleibt darbey sich ainfinden lassen. Dadurch sei bei den guten Gemeindemitgliedern eine große Verwirrung entstanden, sie seien sehr bestürzet und bekhümmert gewesen. Nun begab sich aber, dass am Urbanstag 1656 einige Frauen, die Mitglieder der Urbansbruderschaft waren, sich weigerten, an dem Abendtrunk teilzunehmen. Das wurde ihnen als Halßstärrigkheit ausgedeutet und der Ortspfarrer wollte sie deshalb sogar aus der Bruderschaft außschliesen!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;176&quot; alt=&quot;tomi_ungerer&quot; width=&quot;256&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/urbansbruderschaft/images/tomi_ungerer.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stellten sich die Rottenburger Jesuiten wohl das Treiben der Urbansbrüder- und Schwestern vor (Weinetikett von Tomi Ungerer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rottenburger Jesuiten-Tugendterror siegte dann doch noch und die Hirschauer Urbansbruderschaft gingt den Bach hinunter, bis sie 2006 im alten Hirschauer Ritus als Urbansbruderschaft Tübingen wieder erstand, allerdings ohne Trinkpflicht. Wegen der Halsstarrigkeit einer Weigerung, an Trinkgelagen teilzunehmen, wird keine Schwester und auch kein Bruder mehr ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dieter Manz schieb auch ein Buch über Jürg Gaebeles Rottenburger Domapotheke:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manz, Dieter&lt;br /&gt;
Die Dom-Apotheke in Rottenburg am Neckar&lt;br /&gt;
Seit 1523 im Dienst am Menschen&lt;br /&gt;
Vorwort von Repnik, Friedhelm / Tappeser, Klaus. Nachwort von Gaebele, Jürg. Illustriert von Schlüter, Steffen&lt;br /&gt;
Sülchgauer Altertumsverein, Rottenburg 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und Jürg Gaebele hat letztes Jahr schon beim Rottenburger Weinfest einen Teil seiner gesammelten Wein-Trinksprüche vorgetragen. Das Schwäbische Tagblatt (Rottenburger Post) berichtete damals:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.05.2009&lt;br /&gt;
Das erste Mal im Nepomukhaus kam gut an  Rottenburg. Auftakt zum Weinfest war bereits am Samstagmittag. Während anfangs vor allem ältere Jahrgänge die Bierbänke füllten, sah man am späteren Abend immer mehr junge Gesichter rund ums Nepomuk Haus. Akkordeonmusik von Helmut Isenmann, Brigite Walter, Claus Blesch, Monika Schweikardt und Erika Piscart trug zur guten Stimmung bei.Das Repertoire reichte von italienischer Tarantella bis hin zu Musette-Walzer. Beim schwäbischen Quasi-Blues Wenn i Geld gnug hätt sang fast das ganze Haus mit. Passend zum Wein trug außerdem Jürg Gaebele Geschichten und Trinksprüche vor. Als unerwartet erfolgreich erlebte Hausherr Ernst Heimes, der die Räume zur Verfügung gestellt hatte, das Fest. Immerhin richteten es diesmal nur die beiden Winzerfamilien Ulmer und Heberle aus statt der sechs Winzer noch im Vorjahr.</description>
    <dc:creator>Anton Brenner</dc:creator>
    <dc:subject>Veranstaltungen 2010</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Anton Brenner</dc:rights>
    <dc:date>2010-01-26T14:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://urbansbruderschaft.twoday.net/stories/weinfeste/">
    <title>Weinfeste</title>
    <link>http://urbansbruderschaft.twoday.net/stories/weinfeste/</link>
    <description>&lt;b&gt;Der Raupenumzug am Donnerstag nach Fastnacht&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ein Gogenfest fand am Donnerstag nach Fastnacht, am Tag nach dem Aschermittwoch statt. Mittags 12 Uhr fand ein feierlicher Umzug statt. Voraus wurde ein Kreuz getragen, an einem Arm desselben eine Brezel, am anderen ein Häring, obendrauf eine Flasche. Dieses Gogenfest wurde bis 1590 gefeiert, dann witterte Kanzler Hafenreffer heidnischen Unfug darin, und wußte die Vögte zum Verbot desselben zu bestimmen. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;146&quot; alt=&quot;G-g-und-Professor&quot; width=&quot;178&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/urbansbruderschaft/images/G-g-und-Professor.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Aus: Max Eifert. Geschichte und Beschreibung der Stadt Tübingen. 1849 (Reprint bei der Schwäbischen Verlagsgesellschaft Tübingen)&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Urbans-(Dionysos) Umzug am 25. Mai (um Pfingsten)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Beim Tod des Papst Urban I (222-230) soll es Wein geregnet haben. Urban ist an die Stelle des´Weingottes Bacchhus (Dionysos) getreten. Der 25.5. ist auch der Tag des Hl. Dionysius und seiner Begleiter Rusticus und Eleutherius. Am  26.5. ist St. Eleutherius, am 27.5. St.Liberius (Befreier).  Befreier und Landmann waren auch die Beinamen des antiken Weingottes Dionysos. Seine Frühlingsfeste hießen auf dem Lande Rustica und in der Stadt Urbana. Der Urbansumzug gleicht den Dionysos-Umzügen: Voran die Musiker, dann Träger des Weinstocks, St. Urban in Papsttracht und Weinbecher, bei schlechterm Wetter wird er (oder eine&lt;br /&gt;
Urbansstatue) in den Brunnen geworfen. Bis 1789 fand in Tübingen-Weilheim eine Weiberzeche, eine Bonede (bona dea) statt, bei der die Frauen von Bürgermeister und Gemeinderäten bis zum Umfallen mit Wein und Bocksbraten bedient wurden.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bonade (Bona Dea) Tübinger Weiberzeche an Maria Magdalena (22.7.)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Maria Magdalena gilt als Schutzpatronin der Weingärtner, nach ihrer Beerdigung sei ein&lt;br /&gt;
Rebzweig aus ihrem Munde entsprossen. Viele Weinfeste finden an Marienfeiertagen statt. In&lt;br /&gt;
vorchristlicher Zeit war die Gute Göttin (Bona Dea) Weinpatronin. Bis 1789 fand in Tübingen-Weilheim eine Weiberzeche, eine Bonede (bona dea) statt, bei der die Frauen von Bürgermeister und Gemeinderäten bis zum Umfallen mit Wein und Bocksbraten bedient wurden.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Traubenmadonna&quot; width=&quot;246&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/urbansbruderschaft/images/Traubenmadonna.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Kalebsfest und Kalebs-Umzug im September&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt; Die Tübinger Weingärtner rühmten sich, ihr Weinbau sei älter als der bei Stuttgart, denn als es dort herum noch eitel Wald gab, sei es in Tübingen schon im besten Tun gewesen. Diese Zunft war für Tübingen besonders charakteristisch, ja untrennbar von dem Begriff der Unteren Stadt. Die Weingärtner haben zwei rätselhafte Namen erhalten, Raupen und Gogen, woher die Bezeichnung Brühl für die Untere Stadt der Gogerei gewichen ist. Jedenfalls war die Bezeichnung Raupen schon im 16. Jahrhundert bekannt. 1576 heißt es so in einem Stammbuchblatt, und Fischart (&#61526; 1590) nennt unter anderen ähnlichen seltsamen Bezeichnungen in Aller Praktik Großmutter in dem Abschnitt, der dem Mars gewidmet ist, die Raupen in Tübingen. Ihr Patron war der hl. Urban. An der südöstlichen Ecke des Rathauses ist sein Steinbild zu sehen (neu: das Rebmännle). Ihm zu Ehren hat sich bis ans Ende des 19. Jahrhunderts im Herbst ein Umzug erhalten, der 1936  wieder aufgenommen wurde. Dabei erschienen die Weingärtner in ihrer Tracht, gekennzeichnet durch eine rote Weste mit silberglänzenden Knöpfen, und den Mittelpunkt bildete eine mächtige Kalebstraube, gebildet aus vielen einzelnen zusammengebundenen Trauben. Diese Traube wurde dann verlost. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gewann sie einer dreimal hintereinander. Daraufhin bekam er den Beinahmen Kaleb.&lt;br /&gt;
Aus: Tübingen. Burg und Stadt bis 1600. Von Dr. Manfred Eimer. 1945 (Verlag der J.J.Heckenhauerschen Buchhandlung) S. 55 &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Wurmlinger Jahrtag Ende Oktober&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Am Montag vor aller Seelen Tag ging der Kämmerer von Rottenburg und Tübingen auf den Berg, wo ihn schon ein Wagen voll leichtbrennenden Holzes und ein Wagen voll heu erwarten musste, auf welch letzterem eine kastanienbraune Gans saß. Diese erhielt der Fuhrmann zum Geschenk. Ebenso musste vorhanden sein ein 3-jähriger Stier, drei fette Schweine von ½ Jahr, 1 und 2 Jahren, zwei Jahrgänge roten und weißen Weins, ebenso mussten drei Arten von Broten gebacken werden. Am Tag Allerseelen selbst mussten sämtliche Geistliche des Kapitels Rottenburg und Tübingen bei Zeiten zu Ross oder zu Fuß im Priesterkleid mit Kapuze auf dem Berg erscheinen.Alsdann schritt man zum Mahl. Dieses aber, das mit Gebet begann, bestand:&lt;br /&gt;
In drei Scheinsköpfen, Gans-Pfeffer, Hennen- und Ochsenfleisch in Brühen, gebackenen Fischen und gebratenem Fleisch, gesottenen Fischen mit Gewürz, zwischen jedem Gericht Wechsel des Brots und des Getränks. Als Hauptgang für je zwei Gäste eine gebratene Gans, in der Gans ein Huhn, in dem Huhn eine Wurst, und das Ganze beschloss Käse und Kuchen und allerlei Obst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus: Max Eifert. Geschichte und Beschreibung der Stadt Tübingen. Tübingen 1849&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Martinswein vom 11.11. bis Alt-Martini (23.11.)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Martinswein (Märteswein) Martinswein trinken die Winzer, oft in Form eines festlichen Banketts, um für das nächste Jahr um eine gute Ernte zu bitten. Da der Most in dieser Zeit ausgearbeitet hat, wurde zu Martini der neue Wein getauft, d.h. der Heurige wurde gekostet (Weinprobe). Es galt der Spruch: Heb an Martini, trink Wein per circulum anni.&lt;br /&gt;
faire la Saint Martin (fr.)oder martiner bezeichnet in Frankreich &quot;gut essen und trinken&quot;.&lt;br /&gt;
Martinsminne&quot;Martinsminne trinken&quot; bezeichnete am Martinsabend in Köln das Trinken vom neuen Wein des Jahres zum Gedenken an den heiligen Martin. Der Brauch knüpft an eine Legende an: Martin soll dem schwedischen König Olaf Tryggwason im Traum erschienen sein und von ihm gefordert haben, er solle nicht mehr die Götter Thor, Wotan, Odin und andere Asen durch Trankopfer ehren, sondern die Martinsminne statt der Odinsminne einführen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;12 Weinnächte um die Jahreswende mit Weinweihe am Johannestag am 27.12.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Roter Wein wird am Stephanstag (26.12.), weißer am Johannistag (27.12.) geweiht. Der Teufel kann dem Sterbenden nichts anhaben, wenn er den Johanniswein getrunken hat.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Johanniswein&quot; width=&quot;230&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/urbansbruderschaft/images/Johanniswein.jpg&quot; /&gt; &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Kelterchristus&quot; width=&quot;242&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/urbansbruderschaft/images/Kelterchristus.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Bibe amorem St. Johannis, heißt es Abschiednehmen auch von Reisenden und&lt;br /&gt;
Geliebten. Auf dem Bild spendet Christus unter der Kelter nicht nur Papst Urban seinen Wein.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Anton Brenner</dc:creator>
    <dc:subject>Wein-Kulturgeschichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Anton Brenner</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-31T17:09:00Z</dc:date>
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